Trinationale
S-Bahn
Herzstück-Basel

Vorprojekt

Inhalte des Vorprojekts

Die Hauptarbeit des Vorprojekts besteht aus detaillierten bautechnischen und bahnbetrieblichen Abklärungen, um verlässliche Kostenschätzungen und Zeitpläne für die Realisierung ableiten zu können.

Festlegen der Eckwerte

Im ersten Schritt des Vorprojekts müssen die technischen und betrieblichen Eckwerte festgelegt werden, an denen sich die Detailplanung ausrichten muss. Dazu gehören unter anderem das geplante Angebots- und Betriebsprogramm, Zugslängen und Reisendenzahl, Haltezeiten und Zugsfolgen.

Geologische Machbarkeit

Die geologischen Verhältnisse sind vertieft zu untersuchen. Diese werden in einem Korridor der möglichen Linienführungen mittels vorhandener Kenntnisse und eventuell zusätzlicher Sonderbohrungen beurteilt.

Linienführung und Höhenlage des Tunnelvortriebs

Linienführung und Höhenlage des Tunnels müssen detailliert untersucht werden. Hierbei ist der Anbindung des Y-Astes an den Tunnel besonderes Augenmerk zu schenken.

Wahl des Tunnelsystems

Unter Berücksichtigung der geologischen Verhältnisse, der Linienführung und Form der Abkreuzung des Y-Astes ist das geeignete Tunnelsystem zu wählen.

Tunnelsicherheit

Es gilt, ein Lösungskonzept für die Tunnelsicherheit zu erarbeiten.

Lage und Verfügbarkeit der Bauinstallationsplätze

Je nach Wahl des Tunnelvortriebstyps und des Bauvortriebs bei den Zugängen sind geeignete Plätze für Baustelleninstallationen zu definieren. Dabei ist einer minimalen Beeinträchtigung des Stadtbilds und des städtischen Lebens allgemein eine hohe Beachtung zu schenken.

Anschlussbauwerke an das bestehende Netz

Eine vertiefte Betrachtung erfordern die Anschlüsse an das bestehende Netz in den Bahnhöfen Basel SBB, Basel Badischer Bahnhof und Basel St. Johann. Ebenfalls sicherzustellen ist der Anschluss an die zukünftige Linie zum EuroAirport.

Lage und Erschliessung der Haltestellen

Die Lage, die Anzahl und die Erschliessung der Haltestellen muss so festgelegt werden, dass optimale Verknüpfungen mit dem Fernverkehrs- und S-Bahn-Netz, dem Bus- und Tram-Netz und den wichtigsten fussläufigen Zielen im Stadtraum (Universität, Messe etc.) ermöglicht werden.

Technische Ausrüstung und Gestaltung der Haltestellen

In den Haltestellen ist die Anordnung der Perronanlagen (Mittelperron, Seitenperron) zu evaluieren. Ebenso sind in diesem Schritt die Personenbeförderungsanlagen (Lifte, Rolltreppen) zu dimensionieren. Bei den Zugängen ist die Bauform festzulegen und die städtebauliche Integration sicherzustellen.

Kostenschätzung

Es ist ein Kostenvoranschlag in der Genauigkeit plus/minus 20 % zu erstellen.