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Was die Projektleitung empfiehlt

Die Projektleitung empfiehlt, die Variante Mitte weiterzuverfolgen, da sie das beste Nutzen-Kosten-Verhältnis ausweist. Sie kostet mindestens CHF 0.5 Mia. weniger als alle anderen Varianten. Zudem sprechen für diese Variante nicht mit Geld bezifferbare qualitative Kriterien und Ausbaumöglichkeiten.

Verbindung nach St. Johann sichern

Damit für spätere Generationen die Verbindung Innenstadt–St. Johann–EAP Frankreich offen bleibt, ist mit dem Vorprojekt für die Variante Mitte auch die Abzweigung von Grossbasel nach St. Johann zu planen (Variante Y). Dabei soll später dieser Teil ohne längeren Betriebsunterbruch an die Variante Mitte angeschlossen werden können.

Variante Y

Die Variante Y bringt einen erheblichen Nutzen, verursacht aber auch hohe Kosten. Der grosse Vorteil dieser Variante ist, dass sie sich in Etappen ausführen lässt. Die Variante Mitte könnte dabei eine erste Etappe sein.

Pläne konkretisieren

Selbst wenn aus finanziellen Gründen der Bau des Herzstücks erst in ca. 15 Jahren realisiert würde, ist die rasche Weiterplanung nötig, um alle Planungsschritte zu durchlaufen und die Strecken sowie Zugänge zu den Stationen zu sichern.

Zuerst Zubringerlinien und Bahnhöfe ausbauen

Der grösste Effekt auf die öV-Nachfrage wird durch das Verdichten des S-Bahn-Fahrplans von einem 30- auf den 15-Minuten-Takt auf den Zufahrtsstrecken bewirkt. Damit ist es wichtig, in den nächsten zehn Jahren vor allem die Zubringerlinien und die Bahnhofsanlagen auszubauen.

Besserer Takt nach St. Johann

Bereits vor dem Bau einer der Herzstück-Varianten kann die vorhandene Kapazitätsreserve der Elsässerbahn (Bahnverbindung Bahnhof SBB –St. Johann–Frankreich) für einen dichteren Takt nach St. Johann und somit eine bessere Erschliessung der Entwicklungsgebiete im Norden Basels ausgenutzt werden.

Kontakt

Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt
Münsterplatz 11, 4001 Basel

Mobilität

Tel. 061 267 85 56
mobilitaet@bs.ch