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Was nützt das Herzstück der Umwelt?

Dazu lohnt sich ein Blick nach Zürich: Dort wurde die Durchmesserlinie der S-Bahn 1990 eingeführt. Heute werden doppelt so viele Fahrgäste über die Stadtgrenze befördert als vor rund 20 Jahren. Dagegen ist die Zahl der Autos, die die Stadtgrenze queren, stabil geblieben. In der übrigen Schweiz hat der Strassenverkehr stark zugenommen.

Ohne die S-Bahn hätte man also in Zürich das Autobahnnetz wesentlich ausbauen müssen. Die Zunahme der S-Bahn-Frequenzen von 1990 bis 2007 in den Hauptverkehrszeiten entspricht der Kapazität einer 14-spurigen Autobahn.

Zu einem wesentlichen Rückgang des Strassenverkehrs führen rasche, direkte S-Bahn-Ver-bindungen erfahrungsgemäss nicht. Wird ein solcher Rückgang angestrebt, wären zusätzliche, begleitende Massnahmen nötig. Aber man kann die Verkehrszunahme auf der Strasse mindern oder sogar das Verkehrsvolumen stabilisieren.