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Wäre es nicht billiger, die heute bestehenden Bahngleise mit Hilfe von Schlaufen miteinander zu verbinden?

Diese Idee liegt auf der Hand. Tatsächlich wurde sie Ende 2009 bis Anfang 2010 in zwei Varianten untersucht.

Variante Ring 2

Untersucht wurde die Variante, die bestehende zweigleisige Linie zwischen den Bahnhöfen SBB und St. Johann – die so genannte Elsässerbahn – für einen intensiven S-Bahn-Verkehr zu nutzen und vom Bahnhof St. Johann aus einen Tunnel in Richtung Badischer Bahnhof zu bauen. Dies erwies sich als nicht realistisch:

Die Variante Ring 2 erzielte deshalb ein schlechtes Nutzen-Kosten-Verhältnis von nur 0,26.

Variante Ring 4

Der betriebliche Engpass zwischen den Bahnhöfen SBB und St. Johann könnte mit dem Ausbau der Strecke auf vier Gleise und dem Ausbau des Westkopfs des Bahnhofs SBB überwunden werden. Dieser Ausbau wird aber erschwert durch die alten Tunnels, die wegen ihrer geringen Überdeckung im so genannten Tagbau ausgebaut werden müssten. Soll dabei der Bahnbetrieb aufrecht erhalten werden, kommt dies nicht nur teuer, sondern es bedeutet während des Baus auch einen grossen Eingriff ins Quartierleben. Damit weist auch diese Variante ein schlechtes Nutzen-Kosten-Verhältnis von nur 0,73 auf.