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Der Herzstück-Tunnel verläuft tief unter dem Boden. Wie lange werden die Wege für die Passagiere sein?

Die Stationen werden zwischen 25 und 45 Meter unter der Erdoberfläche liegen. Die tiefe Lage des Herzstück-Tunnels hat grosse Vorteile: Die Sicherheit ist hoch, beim Bau und beim Betrieb ist praktisch mit keinen Störungen in der Innenstadt zu rechnen. Um in den beiden Innenstadt-Stationen vom S-Bahn-Zug aus per Rolltreppe oder Lift an die Strassenoberfläche zu gelangen, muss man mit einem Weg von 2 bis 3 Minuten Dauer rechnen. Dies ist vergleichbar mit der Zeit, die heute benötigt wird, um im Bahnhof SBB vom S-Bahn-Perron zum Tram auf dem Centralbahnplatz zu kommen. Wichtig ist, dass die Rolltreppen und Lifte genügend leistungsfähig sind, um eine grosse Zahl von Fahrgästen ohne lange Wartezeiten vom Perron wegzubefördern. Diese Frage wird deshalb schon vor der Ausarbeitung eines Vorprojektes angegangen.

Die grosse Tiefe hat weitere Vorteile: Weil die Perronanlagen rund 300 Meter lang sein werden, können von einer einzigen Station aus verschiedene Stadtteile direkt erreicht werden. So könnte von der Station unter der Innenstadt nicht nur ein Ausgang in Richtung Marktplatz führen, sondern auch einer in Richtung Petersgraben zum Universitätsspital. Vom andern Perronende aus könnten Ausgänge in Richtung Barfüsserplatz und in Richtung Lyss, respektive Universität führen. Die exakte Lage der Stationen und der Ausgänge liegt heute allerdings noch nicht fest.