Der Rahmenplan: St. Johann-Bahnhof SBB-Pratteln
Auch ohne Herzstück müssen in den nächsten Jahren die SBB-Anlagen ausgebaut werden, um die steigende Nachfrage des Fernverkehrs Schweiz, des internationalen Personen- und Güterverkehrs, und die Fahrplanverdichtung des S-Bahn-Verkehrs zu bewältigen.
Deshalb hat die SBB die Arbeiten für einen neuen Rahmenplan aufgenommen. Ein Rahmenplan ist noch kein Bauprogramm, soll aber zeigen, wie die Anlagen in den nächsten Jahrzehnten ausgebaut werden könnten. Er zeigt zudem, welche Flächen langfristig für die verkehrliche Entwicklung benötigt und freigehalten werden müssen. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Es sind schon verschiedene Zwischenergebnisse bekannt, die für das Herzstück resp. seinen Anschluss an das übrige Eisenbahnnetz relevant sind.
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Informationen zum Rahmenplan finden Sie unter:
Rahmenplan
(PDF, 3,9MB)
Dringend ist die Osteinfahrt Bahnhof SBB
Die Perronanlagen können auf SBB-eigenem Terrain gegen Süden (Gundeldingen) erweitert werden. Um diese an die Zufahrtslinien anzuschliessen, muss die Osteinfahrt des Bahnhofs erweitert werden. Nur so können Züge aus der Schweiz und aus Deutschland gleichzeitig im Bahnhof SBB ein- und ausfahren. Dies würde einen Neubau der Peter-Merian-Brücke bedingen.

Herzstück entlastet Bahnhof SBB
Der Ausbaus des Ostkopfs Bahnhof SBB ist vollständig unabhängig vom Bau eines Herzstücks notwendig. Auslöser des Ausbaus ist die Erhöhung der Zahl der Züge. Das Herzstück sorgt dabei im Ostkopf für eine Entlastung (weniger S-Bahn-Züge via Rheinbrücke). Das Herzstück entlastet den Bahnhof SBB auch, indem die S-Bahn-Perrongeleise dank Durchgangsbetrieb pro Zug vier bis fünf Mal weniger lang belegt sind.

